About

Dorothée Zombronner

*1982
2002-2007 Muthesius Kunsthochschule Kiel / Muthesius University Kiel // Diplom (2007)

Group and Solo Shows

2018 feminine tripper (G) Galerie MAP, Oslo, Norwegen
2018 Kunstpreis 2018 (G) Galerie Kunstreich, Kempten
2017 Selbstportrait - Kontext Frauenbild(G) Kunsthalle Exnergasse, Wien (Österreich) ///
2016 Kontakt(G) Österreichisches Kulturforum Hustopece (Tschechien);
2016 Denn sie wissen nicht, mit wem sie reden... (G)Hilbertraum Berlin ///
2015 Kuboshow (G) Kunstmesse, Herne; heimat(G) Kunstverein München;
Selfies (G) Gallery West, Columbia (Kanada) ///
2014 Kunstkammer (G) Berlin;
Lange Nacht der Bilder (S) UrbanPlus, Berlin;
Vaginamuseum Wien (G) Quartier für Digitale Kunst. Museumsquartier,Wien (Österreich);
WYSIWYG (S) Okazi Gallery, Berlin ///
2013 Oberflächenspannung (G) Kunstquartier Bethanien;
What the Art? (G) Q-Point. Halle/Saale ///
2009- 2012 Objects in the Rear View Mirror (S) Europ.Parlament bei Jan Philipp Albrecht, MEP. Brüssel (Belgien);
HOMEMADE (E) Ressort des Arts, Berlin;
Watchlist 09 (G) Junge Kunst Contemporary, Berlin;
Love Me Gender / Gender is Happening (S) Performance, Heinrich Böll-Stiftung Berlin.

(G)= Groupshow; (S)= Soloshow

Rhizom

Wie durch ein Mikroskop öffnen die zunächst abstrakt erscheinenden Aquarelle den Blick auf organische Formen. Einem Rohrschachtest ähnlich, erinnern diese Formen durch ihre Struktur an Haut, Haare oder Organe, entziehen sich jedoch gleichzeitig einer sicheren Zuordnung. Das Fremd erscheinende verstört, seine Zartheit beunruhigt.

Die Bilder stellen die Verlässlichkeit unserer Ordnungs- und Bedeutungssysteme in Frage. Bei dem Prozess der Betrachtung und Diskussion enthullt sich oftmals viel mehr uber die Psyche und die Wahrnehmung der/des Betrachter_In als uber das Aquarell selbst. Im Fokus dieser Serie steht das Spiel und die Variation. Ferner bezieht sich diese Serie auf den Begriff des Rhizoms - im Sinne der Defnition Deleuzes und Guaterries.

Im Gegensatz zum Baummodell, einem klassischen Ordnungssystem, welches jedem Element eine Ordnungsebene zuweist und der die jeweils andere Ebene uber,- oder untergeordnet ist, entwerfen Deleuze und Guatteri in ihrem Denkmodell ein verfochtenes System, das nicht in Dichotomen und Hierarchien aufgeht.

,,Das Rhizom selbst kann die verschiedensten Formen annehmen, von der Verästelung und Ausbreitung nach allen Richtungen an der Oberfäche bis zu Verdichtung in Knollen und Knötchen."

Die Arbeiten laden dazu ein, den Schnittstellen der individuellen Wahrnehmung nachzugehen und diese auszuloten.

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Ausstellungsansichten

Rhizom

Katzengold

Micro-Skulpturen

Rotz und Wasser